F33 – Rezidivierende Depressive Störung

Jul 10
rezidivierende depressive störung

F33 – Rezidivierende Depressive Störung

In Deutschland erkrankt jeder fünfte im Laufe seines Lebens an einer depressiven Episode. Wenn du einer der Menschen bist die dieses Schicksal teilen, erlebst du wie die Depression deinen Alltag grau färbt und dir den Spaß am Leben nimmt.

Wenn du es nach einem kräftezehrenden Ringen endlich schaffst die depressive Phase zu überwinden, kannst du dein Leben mit neuer Energie anpacken. Doch nicht immer ist der Sieg über eine depresssive Episode auch das Ende der Krankheit.

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Der Begriff „rezidivierend“ bedeutet „wiederkehrend“ und charakterisiert dadurch bereits das besondere Kennzeichen einer rezidivierenden depressiven Störung. Dabei handelt es sich um eine  Form der Depression, welche sich dadurch kennzeichnet, dass sie in sich wiederholenden sechs bis neun Monate langen Episoden auftritt.

Anders als bei einer Manie ist dein Zustand in den nicht-depressiven-Phasen größtenteils normal und nicht von übermäßig positiver Stimmung und Überaktivität geprägt. Jedoch können mit dem Ende der depressiven Episode kurze Nachschwankungen aus Begeisterung und gesteigerter Aktivität auftreten.

Wie bei allen Arten von Depressionen beeinflussen die Episoden deine Gedanken, deine Gefühle und deinen gesamten Alltag. Mit einer guten Behandlung kannst du die depressiven Episoden allerdings gut in den Griff bekommen und die Dauer verkürzen. Der erste wichtige Schritt dafür ist es, die Depression eindeutig zu identifizieren.

Rezidivierende Depression – Diagnose

Aufgrund der vielschichtigen Symptome und Auswirkungen von Depressionen, kann eine genaue Diagnose nur persönlich und von einem Experten gestellt werden. Ab dem Zeitpunkt an dem zum zweiten mal eine depressive Episode auftritt, wird die Depression als rezidivierend bezeichnet.

Kommt es in den Zwischenphasen zu Überaktivität und extremer Positivität, handelt es sich nicht mehr um eine rezidivierende depressive Störung, sondern es wird von einer bipolaren Depression(Manie) gesprochen.

Rezidivierende depressive Störung

Symptome einer rezidiverenden Depression

Es gibt leichte, mittelschwere und schwere depressive Episoden, die daran gemessen werden, wie viele Symptome auftreten und wie ausgeprägt diese sind. Die typischen Symptome sind folgende:

Antriebslosigkeit:

Du wachst am Morgen auf und schon bevor du aufstehst plagen dich negative Gedanken. Du stellst dir den Tag vor und siehst schon sämtliche Fehler und Anstrengungen voraus die heute anstehen. Da du einen schlechten Tag erwartest fällt es dir extrem schwer dich zum Aufstehen zu überwinden und du würdest lieber liegen bleiben und den Tag verschlafen.

Diese negativen Gedanken tauchen nicht nur am Morgen auf, sondern über den ganzen Tag verteilt. Sie rauben dir deine Motivation und Energie und lassen dein Leben düster wirken.

Verzweiflung:

Du glaubst nicht mehr an Verbesserungen. “Wie sollte ich es aus den negativen Gefühlen schaffen wenn ich schon sonst nichts schafft?” denkst du dir. Seit Wochen oder Monaten hoffst du auf ein Ende deiner Plagen, doch es hat sich bis heute nichts geändert und es wird schwerer daran zu glauben. Auch in anderen Gebieten macht sich Hoffnungslosigkeit breit. Du denkst, dass du nicht gut oder schlau genug bist um deine Probleme zu lösen und dass dir einfach irgendetwas fehlt. Dass man etwas dagegen tun kann erscheint dir unwahrscheinlich.

Appetitlosigkeit:

Warst du einmal ein großer Kuchen-Fan aber hast mittlerweile nicht einmal mehr Lust auf deinen Lieblingskuchen? Wenn dein Geschmack schwächer geworden ist und du beim Essen keinen Spaß mehr hast, sondern es eine Überwindung ist, deutet das auf eine Depression hin.

Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen:

Es fällt dir schwer Entscheidungen zu treffen. Du grübelst ewig herum und weißt nicht wie du entscheiden sollst. Die Vorstellung davon was passieren wird falls du dich falsch entscheidest mahlst du dir so furchtbar aus, dass du aus Angst davor überhaupt nicht handelst.

Abhängig vom Schweregrad der Depression werden sogar kleine Entscheidungen für dich zu einem großen Kraftakt und du möchtest dein Bett gar nicht mehr verlassen.

Anspannung und Nervosität:

Du bist unruhig und es ist dir unmöglich dich zu entspannen, es fühlt sich so an als wärst du ständig in Gefahr. Durch diese innere Unruhe entstehen Verspannungen und Schlafprobleme.

Libidoverlust:

Deine Partnerschaft kann davon belastet werden, dass deine sexuelle Lust nachlässt. Du hast vielleicht sogar Angst davor deinen Partner zu enttäuschen, wodurch die Situation noch schlimmer wird. Es kann zu Erektionsproblemen kommen und dazu, dass es ist dir nicht möglich ist einen Orgasmus zu erreichen.

Stundenlanges Grübeln:

Verbringst du viel Zeit damit über dein Leben oder die Welt zu trauern? Wenn du oft zu Hause sitzt und über die Ungerechtigkeit der Welt und die Dinge weinst, die dir im Leben willkürlich zugestoßen sind ist das ein klares Anzeichen für eine depressive Episode.

Rezidivierende Depression

Rezidivierende depressive Störung

Resignation:

“Es ist doch alles sinnlos” ist ein typischer Gedanke der dich während einer Depression quälen kann. Du verstehst nicht wieso du dich überhaupt anstrengst oder wofür du dich plagst. Du möchtest so überhaupt nicht weiterleben.

Ein großes Problem ist, dass eine Verbesserung der Zustände dir oft unmöglich erscheint und du dich ausweglos fühlst, weshalb es zu Selbstmordgedanken kommen kann. Außerdem kann sich die Depression auch über körperliche Symptome bemerkbar machen, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Gewichtsverlust und Verspannungen.

Was sind die Ursachen für eine Depression?

Es gibt viele verschiedene Ursachen, die zu einer Depression führen können. Dabei gibt es äußere Einflüsse, bei denen die Depression auf bestimmte Ereignisse zurückzuführen ist, und innere Einflüsse wie negative Gedankenmuster und ein geringes Selbstwertgefühl.

Die Entstehung ist oft eine Kombination aus beiden, wobei innere Probleme die Hauptursache sind und äußere Umstände dann der Auslöser für eine depressive Episode sind.

Wenn du bereits einen schlimmen Verlust erlitten hast, weißt du in was für ein tiefes Loch man dadurch fallen kann. Wenn dir in diesem Fall die Kraft fehlt und du nicht seelisch damit umgehen kannst, kann es zu einer Depression kommen.  

Innere Einflüsse bei einer Depression:

In der Regel sorgen innere Belastungen schon vor dem Ausbrechen einer Depression für destruktive Gedanken und Gefühle und beeinträchtigen auch deine Leistungen und Lebensfreude. Solange die äußeren Probleme allerdings nicht zu schwerwiegend sind, wird das meistens still hingenommen und geht im Alltag unter.

Erst wenn der Leidensdruck zu groß wird um einfach so weiter zu machen, wirst du die Entscheidung fällen, tatsächlich etwas zu ändern.

Das sind die typischen inneren Ursachen und Belastungen:

Übertriebene Empfindlichkeit und hohe Sensibilität:

Hohe Empfindlichkeit muss nicht unbedingt ein Problem sein, allerdings neigen viele Menschen dazu, aus diesem Grund Konflikten und Problemen aus dem Weg zu gehen. Aus diesem Grund lernen diese Menschen nicht, wie sie mit solchen Situationen umgehen können und die Angst davor wird immer größer. Außerdem häufen sich oft eine große Menge ungelöster Probleme an, die zu psychischer Belastung führen.

Perfektionismus:

Bei wem der Perfektionismus überhand nimmt, hat mit vielen Belastungen zu kämpfen. Perfektionisten sind fast nie mit ihrer Leistung zufrieden und konzentrieren sich immer auf ihre Fehler anstatt auf die Erfolge.

Auch im Privatleben wirken sich die perfektionistischen Züge aus. Perfektionisten meinen alles richtig machen zu müssen, verzeihen sich keine Fehler und leiden daher unter Schuldgefühlen. Für jede Kritik machen sie sich harsche Vorwürfe und es geht teilweise so weit, dass sie sozialen Kontakt meiden um unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Kindheitstrauma:

Ein unverarbeitetes traumatisches Erlebnis aus der Kindheit kann sich auch heute noch auf deine Psyche und dein Verhalten auswirken. Dabei kann es sich um völlig unterschiedliche Ereignisse handeln. Es kann der frühe Verlust eines Elternteils, sexueller Missbrauch, Ablehnung der Eltern oder Mobbing in der Grundschule gewesen sein. Aus diesen Erfahrungen entstehen große Ängste, die auch heute noch bestehen können und dich stark psychisch belasten.

Geringes Selbstwertgefühl:

Viele zu Depressionen neigende Menschen haben ein mangelndes Selbstwertgefühl. Das ständige Gefühl nicht genug zu sein und der Glaube, du müsstest dich verstellen um akzeptiert zu werden, sind eine immense Belastung und rauben dir sämtliche Lockerheit. Zusätzlich kostet es dich extrem viel Energie, dich ständig mit Selbstzweifeln und Minderwertigkeitskomplexen herumzuschlagen.

Businessman having stress in the office

Äußere Einflüsse bei einer Depression:

Kommen zu den inneren Belastungen noch schwerwiegende äußere Probleme oder negative Ereignisse, kann das eine depressive Phase auslösen. Typische Belastungen die eine depressive Episode auslösen sind:

  • Der Tod eines nahestehenden Menschen
  • Permanenter Stress im Job
  • Der Verlust des Arbeitsplatzes, Arbeitslosigkeit
  • Beziehungsprobleme und Trennung
  • Krankheit
  • Der Verlust von Besitz
  • Der Mangel an Bestätigung und Zuwendung
  • Das Absetzen von Medikamenten

F33 – Verschiedene Formen der rezidivierenden Depression

F33.0 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig  leichte Episode

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden. Der Betroffene befindet sich aktuell in einer leichten depressiven Episode.

F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden. Der Betroffene befindet sich aktuell in einer mittelschweren depressiven Episode.

F33.2 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden. Der Betroffene befindet sich aktuell  in einer schweren depressiven Episode.

F33.3 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden. Die aktuelle Episode ist schwer und es treten psychotische Symptome (Halluzinationen, Wahnideen, extremer Bewegungsverlust) auf.

F33.4 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert

Eine rezidivierende Depression ohne aktuell aktive Episode.

F33.8 Sonstige rezidivierende Störungen

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden. Die Symptome passen allerdings in keine der vorgegebenen Muster.

F33.9 Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Eine Depression mit wiederkehrenden Episoden, ohne nähere Bezeichnung.

Behandlungen von Depressionen

Wenn du depressiv bist und leidest, wünschst du dir wahrscheinlich nichts mehr als eine schnelle Lösung, die schon morgen alle deine Probleme gelöst hat. Fakt ist aber, dass eine lange, nachhaltige Veränderung Zeit braucht und du nicht in vierundzwanzig Stunden deine Gewohnheiten und Muster der letzten Jahre ändern kannst.

Bei der Behandlung einer rezidivierenden depressiven Störung solltest du zwischen zwei verschiedenen Behandlungsphasen unterscheiden. Es gibt einmal die Behandlung während einer depressiven Episode, die dir dabei hilft diese zu überwinden, sowie die Vorsorge während einer nicht-depressiven Phase, die einen Rückfall verhindern soll.

Behandlung während einer depressiven Episode

Während einer depressiven Phase liegt der Fokus darauf, dich schnellstmöglich zu stärken und dir die Mittel zu geben, mit dieser umzugehen. Je nach Schweregrad der Depression gibt es verschiedene Behandlungsformen die im Regelfall angewendet werden.

Dabei steht meistens eine Therapie im Mittelpunkt, die dich innerlich stärken soll. Diese geht bei einer schweren Depression oft mit der Einnahme von Antidepressiva einher. Im Fall einer leichten oder mittelschweren Depression gibt es viele medikamentenfreie Möglichkeiten, die ebenso gute Erfolge erzielen und Rückfälle besser vorbeugen.

Rezidivprophylaxe – Wie du weitere depressive Episoden vorbeugst

Je nach Art und Schweregrad der ersten depressiven Episode liegt die Gefahr in deinem Leben an weiteren depressiven Episoden zu erkranken bei 50% bis 85%. Mit jeder weiteren Episode steigt auch das Wiedererkrankungsrisiko.

Die Rezidivprophylaxe dient dem Zweck, dich nachhaltig zu stärken und vor einem Rückfall zu schützen. Sie ist in den meisten Psychotherapien inbegriffen und es ist wichtig, bis zum Abschluss der Rezidivprophylaxe dabei zu bleiben. Denn nachdem du eine depressive Episode überwunden hast, kannst du dein Leben allmählich wieder genießen und du möchtest dich wahrscheinlich nicht mehr mit deiner Krankheit und der Therapie beschäftigen. Doch genau hier ist es wichtig ein starkes und verlässliches Fundament aufzubauen anstatt die Therapie abzubrechen.

Selbsthilfe bei einer rezidivierenden depressiven Episode:

Der Erfolg jeder Therapie und jeder alternativen Behandlung hängt auch zu einem großen Teil von dir selbst ab. Dein Einsatz, deine Motivation und dein Glaube in die Behandlung entscheiden über den Verlauf.

Davon unabhängig gibt es besonders für leichte Depressionen sowie für die Rezidivprophylaxe viele Möglichkeiten, die dir gegen Depressionen helfen können.

Die besten drei Tipps, um Depressionen vorzubeugen:

Sport und körperliche Arbeit:

Dich körperlich zu fordern und anzustrengen gilt für viele als das beste Mittel gegen Depressionen. Teil einer Depression ist es, sich zurückzuziehen und immer mehr ins Nichtstun zu verfallen. Das Gegenteil davon, ist körperliche Aktivität, die den Körper anregt, dir mehr Energie verschafft und auch psychologisch hilft.

Viele Betroffene berichten davon, dass für sie Sport oder körperliche Arbeit in Verbindung mit Natur extrem hilfreich und befriedigend ist. Eine Stunde am Tag engagiert im Garten zu arbeiten oder eine Radfahrt um den nächsten See sind gute Beispiele dafür.

Schreibe ein DankesTagebuch:

Denke jetzt sofort an fünf Dinge, für die du heute dankbar bist!

Wie lange hast du dafür gebraucht? Den meisten Menschen fällt es schwer diese Dinge sofort zu nennen, weil ihre Aufmerksamkeit auf andere Dinge gerichtet ist.

Das Danke -Tagebuch ist ein Mittel deine Aufmerksamkeit auch auf die positiven Dinge zu richten, die dich umgeben,  anstatt dich immer auf das Schlechte zu fokussieren.

Jeden Abend zehn Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist, ist alles was du tun musst. Besorge dir dafür ein Heftchen, welches jeden Abend bereit liegt, um beschrieben zu werden. Es wird dir am Anfang vielleicht nicht leicht fallen, doch schnell wirst du bemerken, dass es viel mehr als zehn Dinge gibt die du am liebsten aufschreiben würdest. Je länger du die Übung machst, desto mehr Dinge fallen dir ein.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei dieser Übung darin, dass du schon im Laufe des Tages weißt, dass du am Abend zehn Dinge gefunden haben musst und dein Gehirn deswegen nach positiven Erlebnissen ausschau hält.

Durch diese Änderung in der Ausrichtung deiner Aufmerksamkeit wird deine innere Harmonie und dein Selbstwert gestärkt.

Lesen von guten Büchern:

Tolle Selbsthilfebücher motivieren dich und geben dir Kraft mal etwas anderes zu versuchen. Vor allem beginnst du Möglichkeiten zu sehen, die dir zuvor noch gar nicht in den Sinn gekommen sind.

Es gibt viele Menschen, die Depressionen durchlaufen haben und viele davon haben es geschafft sie langfristig zu überwinden. Wenn du dir das Wissen und die Erfahrungen dieser Menschen aneignest, machst du sehr schnelle und große Schritte nach vorne.

Auch wenn du begeistert Romane liest kann dir das helfen, es sollten aber vielleicht nicht ausschließlich herzzerreißende Trauer – und Liebesromane sein.

Abschließende Worte zur rezidiverenden Depression

Gegen eine Depression anzukämpfen und sie zu überwinden ist keine einfache Sache. Es erfordert viel Kraft und du musst viele dunkle Stunden durchstehen um es zu schaffen. Du lernst Gefühle wie Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung kennen.

Der Schrecken der rezidivierenden depressiven Störung ist, dass es damit nicht vorbei ist, denn die Depression hat mehr als eine Episode. Der gleiche Kampf muss also noch einmal ausgetragen werden.

Wichtig ist es die Hoffnung nicht aufzugeben, denn wenn du zum wiederholten Mal an einer depressiven Episode erkrankst, hast du schon mehr Erfahrung als beim ersten Mal und diese kann dir helfen. Eventuell weißt du besser was du tun kannst und findest schneller einen Weg, wie du damit umgehen kannst.
Denn wenn du es schon einmal geschafft hast eine Depression zu überwinden, wirst du es auch wieder schaffen.

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